Vogelgesang

5 Jahre Liedfestival Kassel 9.–17. Mai 2020

»Romantisches Lied«

Vielfältig, unerschöpflich, ja unauslotbar ist der Bestand an Liedern, die seit der Renaissance in Deutschland komponiert wurden. Wer wollte von sich behaupten, er kenne sämtliche Vertonungen auch nur der hunderten bekanntesten deutschen Gedichte? Wer, er habe wirklich alle Lieder von Schubert, Schumann, Brahms und Wolf gehört – um nur die bekanntesten zu nennen? Ein gewaltiges poetisches Universum, das Gedanken und Gefühle der Dichter und Komponisten als Wort und Ton fortklingen lässt, liegt wie ein aufgeschlagenes Buch vor uns. Dies ist der Grund dafür, dass das Liedfestival Kassel mühelos Jahr um Jahr mit neuen Programmen und interessanten Neuentdeckungen aufwarten kann.

Dieses Jahr findet das Liedfestival bereits zum fünften Male statt: ein kleines Jubiläum, welches das p.v.e. mit der Aufführung der Liebeslieder-Walzer von Johannes Brahms feiern wird. Dies Werk erklang beim allerersten Liedfestival und seine unnachahmliche Mischung aus klangvoller Dichtung, tänzerischer Musik und lyrischem Gesang war seinerzeit der Zündfunke für die Gründung des piano.voce.ensembles.

Konzerte

Samstag, 9. Mai 2020, 20 Uhr
Unterneustädter Kirche, Hafenstraße 15, Kassel

»ERÖFFNUNG: MEIN HERZ UND DEINE STIMME«

Komponistinnen der Romantik

Lieder von Clara Schumann, Mel Bonis, Nadja Boulanger u. a.

Traudl Schmaderer, Sopran
Vera Weht, Klavier

Karten: 18 € / 8 € erm.

Sonntag, 10. Mai 2020, 20 Uhr
Musikakademie der Stadt Kassel »Louis Spohr«

»JUNGES LIED«

Bühne frei für Nachwuchstalente

Auftritt für junge Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs »Jugend musiziert«

Karten: 18 € / 8 € erm.

Mittwoch, 13. Mai 2020, 20 Uhr
Waldorfschule Kassel, Hunrodstraße 17, Kassel

»KÖNNT ICH DICH IN LIEDERN PREISEN«

Liederabend

Werke von Clara und Robert Schumann, Franz Schubert, Johannes Brahms, Hugo Wolf und Gustav Mahler

Johannes Schwarz, Bariton (Hannover)
Lukas Rommelspacher, Klavier (Frankfurt)

Karten: 18 € / 8 € erm.

Donnerstag, 14. Mai 2020, 20 Uhr
Waldorfschule Kassel, Hunrodstraße 17, Kassel

»DIE WINTERREISE«

von Franz Schubert

Gideon Poppe, Tenor (Deutsche Oper Berlin)
Jacques Ammon, Klavier (Leipzig)

Karten: 18 € / 8 € erm.

Freitag, 15. Mai 2020, 20 Uhr
Ev. Erlöserkirche Kirche Harleshausen

»DIE SCHÖNE MÜLLERIN«

von Franz Schubert

Musa Nkuna, Tenor
Michael Kravtchin, Klavier

Karten: 18 € / 8 € erm.

Sonntag, 17. Mai 2020, 20 Uhr
Ev. Erlöserkirche Kirche Harleshausen

»FLAMMENAUGE, DUNKLES HAAR«

Ensemble-Abschlusskonzert

Im bereits traditionellen Ensemblekonzert zum Abschluss des Liedfestivals Kassel singt das piano.voce.ensemble das Italienische Gesangbuch von Hugo Wolf und die Liebesliederwalzer von Johannes Brahms.

Traudl Schmaderer, Sopran
Marie-Luise Dreßen, Mezzosopran
Musa Nkuna, Tenor
Christoph Kögel, Bariton
Michael Kravtchin, Klavier
Alberto Bertino, Klavier

Karten: 18 € / 8 € erm.

Bis 18 Jahre freier Eintritt.
Gesamtpaket für alle 6 Konzerte des Liedfestivals 2020: 60 €

Als Gäste

Gideon Poppe, Tenor

Gideon Poppe

Gideon Poppe stammt aus Hamburg und wurde noch während des Studiums in Karlsruhe an das Badische Staatstheater Karlsruhe engagiert. Zunächst 2007 als Mitglied im Opernstudio, ab 2009 als Ensemblemitglied, sang der Tenor Partien wie Pedrillo (Entführung aus dem Serail), Monostatos (Die Zauberflöte), Don Basilio und Don Curzio (Hochzeit des Figaro). 2011 debütierte er bei den Händel-Festspielen in Karlsruhe als Emilio (Partenope). Von 2011 bis 2013 war Poppe Ensemblemitglied des Staatstheaters Kassel. Hier erweiterte er sein Repertoire mit weiteren Fachpartien wie Peter Quint (The Turn of the Screw) und Flute (A Midsummer Night’s Dream) von Benjamin Britten, Roderigo (Otello), Jaquino (Fidelio) und Boni (Csárdásfürstin). Im Jahr 2013 wurde er festes Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin, wo er seither in zahlreichen Produktionen mitwirkt. So zum Beispiel als Edmondo (Manon Lescaut), Pang (Turandot), Goro (Madama Butterfly), Steuermann (Der Fliegende Holländer), Cavaliere Belfiore (Il Viaggio à Reims), Jonas (Le Prophète), um nur einige Rollen zu nennen.

Großen Erfolg erntete er mit der Titelpartie des Candide in der gleichnamigen Operette von Bernstein am Gärtnerplatztheater in München und an der Oper Köln. Weitere Engagements führten ihn an die Opernhäuser in Braunschweig, Dresden, Frankfurt, Hannover, Leipzig, Mannheim und Muskat/Oman. Konzertante Aufführungen brachten ihn in die Royal Albert Hall, die Berliner Philharmonie, die Laeiszhalle in Hamburg, zum Mozartfest Würzburg und die Kölner Philharmonie. Er arbeitet mit namhaften Dirigenten zusammen, so unter anderen mit Marc Albrecht, Alain Altinoglu, Dan Ettinger, Asher Fisch, Matthias Foremny, Jesús López Cobos, Enrique Mazzola, Carlo Rizzi, Donald Runnicle, Giacomo Sagripanti, Stefan Soltész, Jeffrey Tate, Alexander Vedernikov. Sein Oratoriumrepertoire umfasst die großen und kleinen Werke von Bach, Händel, Mozart über Schubert, bis hin zu Mendelssohn. Weihnachtsoratorium, Matthäuspassion, Johannespassion, Messias, Krönungsmesse, Schöpfung, Elias, um nur einige zu nennen.

(Foto: privat)

Jacques Ammon, Klavier

Jacques Ammon

Jacques Ammon wurde In Santiago de Chile als Kind deutsch-chilenischer Eltern geboren und machte 1989 als Preisträger des internationalen „Claudio Arrau“ Klavierwettbewerbs auf sich aufmerksam. Er nahm sein Studium 1989 an der Kunstfakultät der Universität Chile auf, um sie ab 1990 in Deutschland an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Konrad Elser fortzusetzen.

In Deutschland tritt Jacques Ammon als Solist und Kammermusikpartner in renommierten Konzerthäusern u.a. in der Alten Oper Frankfurt, der Hamburger Musikhalle, beim Schleswig-Holstein Musikfestival, beim Oberstdorfer Musiksommer und beim Rheingau Musikfestival auf. Darüber hinaus konzertierte er in Österreich (Wiener Konzerthaus), Frankreich (Chatelet Paris), Niederlande (Concertgebouw Amsterdam), Großbritannien (Wigmore Hall, London), Spanien (Palau de la Musica), Italien (Borciani-Festival), Belgien, Finnland, Polen, Russland, Japan, Chile, Argentinien, USA. Viele seiner Konzerte sind von großen Rundfunkanstalten, wie Radio France, BBC London, RBB, NDR, SWR, BR und WDR dokumentiert. Neben dem mit der Geigerin Sophie Heinrich 2006 gegründeten Duo Inter Pares, konzertiert Jacques Ammon seit über fünfzehn Jahren im Duo Celloproject mit dem Cellisten des Artemis Quartetts Eckart Runge zusammen. Aus dieser Zusammenarbeit entstanden fünf CD Produktionen.

Außerdem ist er regelmäßig Gast in der Kammermusikreihe des NDR- Sinfonieorchesters Hamburg, was zahlreiche Live-Mitschnitte dokumentieren. Auf Einladung der 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker war Jacques Ammon musikalischer Berater und Arrangeur bei einer CD-Produktion (EMI), welche eine Grammy- Nominierung und den Echo-Klassik-Preis erhielt. 2008/09 gastierte Jacques Ammon als Kammermusikpartner auf Einladung des Artemis Quartetts in den wichtigsten Musikzentren Europas. 2009 entstand mit diesen die CD Piazzolla Project. Eine Amerika Tournée (Kansas City, Indianapolis, Durham, New York) mit dem Artemis-Quartett schloss 2012 an. Alfred Brendel war dabei ein prägender Berater.

Zusammen mit dem Geiger Daniel Hope produzierte Jacques Ammon im Juli 2012 die CD Spheres und 2013 die CD Hollywood Exil bei dem Label Deutsche Grammophon. Neben dieser regen Konzerttätigkeit, wirkt er als passionierter Lehrer bei Festivals im In- und Ausland, unter anderem beim Internationalen Kammermusikkurs der Jeunesses Musicales in Weikersheim, bei den Karlsruher Meisterklassen und ist seit 2011 der Künstlerischer Leiter des CMMC in Frutillar/Chile. Darüber hinaus lehrt er als Professor für Klavier an der Musikhochschule Lübeck und ab Oktober 2014 an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig.

(Foto: privat)

Vera Weht, Klavier

Vera Weht

Vera Weht wurde in Wolgograd geboren. Bereits zu Schulzeiten mehrfach Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe, vervollständigte sie ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik »Michail Glinka« mit dem Prädikat »mit Auszeichnung«. Anschließend nahm sie Lehrverpflichtungen in Temirtau und an der Hochschule für Musik Nowosibirsk wahr.

Seit 1998 ist sie Dozentin an der Musikakademie der Stadt Kassel. Als Solistin, Kammermusikerin sowie Liedbegleiterin führten sie Konzerte mit herausragenden Solisten in das europäische Ausland, nach Russland und in alle Teile Deutschlands. Mit Rundfunkaufnahmen und Konzertmitschnitten stellte sich die Pianistin einer breiten Öffentlichkeit vor.

Sie wirkte bei verschiedenen Meisterkursen mit, u. a. mit Prof. Helmut Kretschmar, und trat beim Kultursommer Nordhessen, dem Musikfest Kassel und vielen anderen Konzertreihen auf. Neben ihrer Konzert- und Lehrtätigkeit widmet sie sich als Vorsitzende des Vereins »Freunde Junger Musiker«, Kassel, der Förderung des musikalisch begabten Nachwuchses.

(Foto: privat)

Johannes Schwarz, Bariton

Johannes Schwarz

Der Bariton Johannes Schwarz stammt aus dem Münsterland. Nach abgeschlossenem Schulmusikexamen (Hauptfach Horn) studierte er Gesang zunächst bei Melinda Paulsen in Frankfurt; anschließend bei Marina Sandel und Peter Ling in Hannover sowie in der Liedklasse von Jan Philip Schulze.

Er erfreut sich einer regen Konzerttätigkeit in ganz Deutschland (u. a. Alte Oper Frankfurt, Rheingoldhalle Mainz, Philharmonie Berlin) sowie auf zahlreichen Festivals (Weilburger Schlosskonzerte, Festival junger Künstler Bayreuth, Burgfestspiele Bad Vilbel, Haller Bachtage, Kammeroper Rheinsberg). Auf der Opernbühne verkörperte er unter anderem Partien wie Noah in Brittens Noyes Floode, Edwin in Kreneks Vertrauenssache, Cadmus in Händels Semele, Tracollo in Pergolesis Livietta e Tracollo, Kaspar in von Webers Freischütz sowie in dieser Spielzeit den Gernot in Wagners Frühwerk Die Feen am Theater Osnabrück.

Als Solist arbeitete er u.a. mit der Neuen Philharmonie Westfalen, den Göttinger und Osnabrücker Symphonikern, der Hofkapelle Hannover oder dem Göttinger Barockorchester unter Dirigenten wie u. a. Michael Schneider, Jörg Straube, Jan Schumacher, Jörg Peter Weigle und Howard Arman. Meisterkurse bei u.a. Ingeborg Danz, Peter Schreier, Rudolf Piernay, Helmut Deutsch, Ann Murray und Stefan Vinke konnten seine bisherige musikalische Ausbildung weiter vervollständigen. Seit 2019 ist er Stipendiat der Oscar-Vera Ritter-Stiftung. Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe wie dem Talente Campus des Philharmonischen Chores Berlin, dem Gesangswettbewerb der Kammeroper Rheinsberg sowie dem Haydn-Wettbewerb für klassisches Lied und Arie (2019). Seit 2018 erfüllt er einen Lehrauftrag im Fach Gesang an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

(Foto: Jo Titze)

Lukas Rommelspacher, Klavier

Lukas Rommelspacher

Der Dirigent und Pianist Lukas Rommelspacher, Jahrgang 1992, begann seine musikalische Ausbildung bei Charlotte Schmidt-Schön und Wolfgang Hess, bevor er in die Klavierklasse von Axel Gremmelspacher an der Frankfurter Hochschule für Musik und darstellende Kunst wechselte. Sein Studium beendete er im Sommer 2018 an der Musikhochschule Freiburg in der Klasse von Eric Le Sage. Meisterkurse bei Gilead Mishory, Markus Bellheim, Helmut Deutsch und John Perry sowie der Unterricht bei Eugen Wangler (Korrepetition) und Uwe Sandner (Dirigieren) runden seine Ausbildung ab. Von 2014 bis Oktober 2018 war er Dirigent der Jungen Marburger Philharmonie.

Bedeutende Werke wie Beethovens Neunte Sinfonie hat er in dieser Zeit zur Aufführung gebracht. Seit 2018 ist er als Solorepetitor der Frankfurter Oper tätig. Weitere Engagements führten ihn unter anderem an die Alte Oper Frankfurt, zum Concerto armonico Freiburg, zum Kammerorchester Basel, zum Jungen Sinfonie Orchester Wetzlar, zur Camerata Vocale Freiburg und an die Oper Frankfurt. Seit 2015 ist er außerdem Dozent beim Internationalen Arbeitskreis für Musik. 2017 trat er als musikalischer Leiter der Liebestod-Produktion im Rahmen des Festivals Junger Künstler Bayreuth in Erscheinung.

Rommelspachers Konzerttätigkeiten als Pianist erstrecken sich über ganz Deutschland. Erst kürzlich reüssierte er mit dem ersten Klavierkonzert von Johannes Brahms im großen Saal der Berliner Philharmonie. Er trat solistisch mit dem Orchester Berliner Musikfreunde, dem Studierendenorchester des Dr. Hoch‘s Konservatorium, der Jungen Hessischen Philharmonie, dem Deutschen Jugendkammerchor, den Jungen Sinfonikern Frankfurt und dem Collegium musicum Berlin auf und arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Winfried Toll oder Frieder Bernius zusammen. Bereits zum wiederholten Mal wurde er 2018 zum Rheingau Musik Festival eingeladen. Konzertreisen mit verschiedenen Ensembles führten ihn nach Frankreich, Italien, Finnland, Polen und in die Schweiz.

(Foto: Hans-Jörg Rindsberg)

Marie-Luise Dreßen, Alt

Marie-Luise Dreßen

Marie-Luise Dreßen wurde in Torgau/Sachsen geboren und studierte von 2003 bis 2009 an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig Gesang bei Prof. Elvira Dreßen und Prof. Roland Schubert. In Meisterkursen arbeitete sie mit Christa Ludwig, Brigitte Fassbaender und Franz Grundheber. Von 2009 bis 2011 war Marie-Luise Dreßen Mitglied des Ensembles des Theaters Gera-Altenburg, wo sie unter anderem als Orlofsky (Die Fledermaus), Komponist (Ariadne auf Naxos), Dejanira (Hercules), Romeo (I Capuleti e i Montecchi) und Nele (Ulenspiegel) zu erleben war. 2010 übernahm sie die Partie der Sieglinde (Die Walküre) in einer konzertanten Aufführung zum Abschluss der Richard-Wagner-Festtage in Leipzig, 2011 gastierte sie als Octavian (Der Rosenkavalier) an der Oper Malmö.

Von 2011 bis 2016 war Marie-Luise Dreßen Ensemblemitglied am Theater Luzern, wo sie unter anderem als Orlando, Sesto (La clemenza di Tito), Eliza (My Fair Lady), Angelina (La cenerentola), Ruggiero (Alcina), Komponist (Ariadne auf Naxos), Mercedes (Carmen), Nancy (Albert Herring), Adalgisa (Norma), Valencienne (Die lustige Witwe) und Mrs. Lovett (Sweeney Todd) auftrat. Im Januar 2011 sang sie in einer Uraufführung von Simon Wills‘ The stolen smells im Kampnagel unter der Leitung von Thomas Hengelbrock und mit dem NDR-Sinfonieorchester. 2015 debütierte sie am Theater Basel in der Hölderlin-Produktion von Peter Ruzicka und Vera Nemirova und sang die Hauptrolle der Fausta im Musiktheaterprojekt Die Stimmen der Frauen vom Fluss von Howard Arman. Im November 2017 debütierte sie am Staatstheater Kassel als Hänsel – welchen sie auch unter der Leitung von Professor Ulf Schirmer mit dem Gewandhausorchester im Dezember 2016 sang. Ab der Saison 2017/2018 ist Marie-Luise Dreßen Ensemblemitglied am Staatstheater Kassel. Hier singt sie zum Beispiel Bersi in Andrea Chenier, Frau Reich in Die lustigen Weiber von Windsor, Baba the Turk in The Rake’s Progress, Hänsel in Hänsel und Gretel, Meg Page in Falstaff, Rosina im Barbiere di Sevilla, Wellgunde und Sigrune im Ring des Nibelungen. Im Frühling 2018 debütierte Marie-Luise Dreßen an der Bastille in Paris unter der Leitung von Philippe Jordan als Blumenmädchen im Parsifal. An die Bastille und an das Teatro Real Madrid ist sie in den kommenden Jahren für mehrere Produktionen gebunden. Unter anderem für Produktionen der Zauberflöte und Wagners Ring.

Auch auf dem Konzertpodium gastiert Marie-Luise Dreßen regelmäßig als Altsolistin und arbeitet mit den Pianisten Alexander Schmalcz und Eric Schneider. Ihr Debüt beim Kissinger Sommer war im Juli 2017, wohin sie 2019 zurückkehrte. Marie-Luise Dreßen erhielt 2010 den Theater-Oscar der Bühnen Altenburg, wurde im Jahr 2012 in Gera zum Theaterpublikumsliebling gewählt und erhielt 2014 den Prix Gala des Theaterclubs Luzern. 2013 wurde sie für ihre Interpretation des Sesto (La clemenza di Tito) und 2014 für Ruggiero (Alcina) in der Zeitschrift Opernwelt als Beste Nachwuchskünstlerin nominiert.

(Foto: Johannes Raab)

Das piano.voce.ensemble

Das piano.voce.ensemble besteht aus Sänger/innen und Instrumentalist/innen, die schon oft miteinander in unterschiedlichen Konzerten aufgetreten sind – sei es am Kasseler Staatstheater oder auch auf internationalen Konzertpodien. Neu an der Kooperation im Rahmen des Liedfestivals Kassel ist die kammermusikalische Ausrichtung des 2015 gegründeten Ensembles, welche die Grenzen eines Liederabends im herkömmlichen Sinne hinter sich lässt.

Die Künstlerinnen und Künstler vereint eine große Liebe zum Liedgesang, die den Wunsch reifen ließ, sowohl die großen Liedzyklen wie etwa die Winterreise von Franz Schubert oder die Dichterliebe und den Liederkreis von Robert Schumann neu zu hören und gemeinsam aufzuführen, als auch sich den oft zu Unrecht vernachlässigten Duetten, Terzetten und Quartetten der Klassik und Romantik zu widmen.

Traudl Schmaderer
Traudl Schmaderer

Sopran

Musa Nkuna
Musa Nkuna

Tenor

Christoph Kögel
Christoph Kögel

Bariton

Michael Kravtchin
Michael Kravtchin

Klavier

Alberto Bertino
Alberto Bertino

Klavier

Impressionen vom Liedfestival 2019