Vogelgesang

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Wir sind wieder da!


Liebes Publikum,

das Liedfestival findet mit dem ursprünglich für 2020 geplanten Jubiläumsprogramm - 5 Jahre Festival - vom 1.- 9.Mai 2021 statt. Die Liederabende werden aufgrund der Pandemie aus der Erlöserkirche Harleshausen live im Internet gestreamt. Die Links dazu finden Sie weiter unten bei den jeweiligen Programmen. Die Konzerte sind kostenfrei über Youtube empfangbar.

Da uns aber die Einnahmen aus den Eintrittskarten wegbrechen möchten wir um Ihre Unterstützung bitten. Ihre Spende kommt den Künstlern des Liedfestivals direkt zugute. Eine Spendenquittung kann ab 200€ ausgestellt werden. Für kleinere Spenden wird der Einzahlungsbeleg beim Finanzamt anerkannt.

Das Spendenkonto kann hier erfragt werden:
Traudl Schmaderer
T.Schmaderer@web.de

Sie können alternativ auch hier über PayPal spenden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und uns allen wünschen wir ein großes musikalisches Fest!

Liedfestival Kassel 1.–9. Mai 2021


Romantisches Lied

Vielfältig, unerschöpflich, ja unauslotbar ist der Bestand an Liedern, die seit der Renaissance in Deutschland komponiert wurden. Wer wollte von sich behaupten, er kenne sämtliche Vertonungen auch nur der hundert bekanntesten deutschen Gedichte? Wer, er habe wirklich alle Lieder von Schubert, Schumann, Brahms und Wolf gehört – um nur die bekanntesten zu nennen? Ein gewaltiges poetisches Universum, das Gedanken und Gefühle der Dichter und Komponisten als Wort und Ton fortklingen lässt, liegt wie ein aufgeschlagenes Buch vor uns. Dies ist der Grund dafür, dass das LIEDFESTVAL KASSEL mühelos Jahr um Jahr mit neuen Programmen und interessanten Neu-entdeckungen aufwarten kann. Dieses Jahr findet das Liedfestival bereits zum fünften Male statt: ein kleines Jubiläum, welches das p.v.e. mit der Aufführung der Liebeslieder-Walzer von Johannes Brahms feiern wird. Dies Werk erklang beim allerersten Liedfestival und seine unnachahmliche Mischung aus klangvoller Dichtung, tänzerischer Musik und lyrischem Gesang war seinerzeit der Zündfunke für die Gründung des piano.voce.ensembles.


Konzerte Liedfestival

Erlöserkirche Harleshausen

Karlshafener Str.4, 34128 Kassel


Eröffnungskonzert Samstag, 1. Mai 2021, 20Uhr

MEIN HERZ UND DEINE STIMME

Komponistinnen der Romantik

Lieder von Clara Schumann, Emilie Zumsteeg, Martha von Sabinin, Pauline Viardot-Garcia, Nadja Boulanger und Henriette Bosmans
Traudl Schmaderer, Sopran - Vera Weht, Klavier

Link zum Konzertvideo

Sonntag, 2. Mai 2021, 20Uhr

DIE WINTERREISE

Franz Schubert

Gideon Poppe, Tenor (Deutsche Oper Berlin)
Jacques Ammon, Klavier (Leipzig)

Link zum Konzertvideo

Donnerstag, 6. Mai 2021, 20Uhr

KÖNNT ICH DICH IN LIEDERN PREISEN

Liederabend

Clara und Robert Schumann, Franz Schubert, Johannes Brahms,
Hugo Wolf und Gustav Mahler
Johannes Schwarz, Bariton (Hannover)
Lukas Rommelspacher, Klavier (Frankfurt)

Link zum Konzertvideo

Freitag, 7. Mai 2021, 20Uhr

JUNGES PODIUM

Auftritt für junge Preisträgerinnen und Preisträger des Landeswettbewerbs »Jugend musiziert« 2021.
Erster Preis Wertung Duo Kunstlied:
Eva Carlberg, Sopran - Arne Dietrich, Klavier
Emma Kindinger, Sopran - Nils Caspar Hoppe, Klavier
Klaviertrio Grimm
Leah Marie Hann, Violine
Noémie Maria Klages, Violoncello
Torben Schott, Klavier

Livestream

Samstag, 8. Mai 2021, 20Uhr

DIE SCHÖNE MÜLLERIN

Franz Schubert

Musa Nkuna, Tenor - Michael Kravtchin, Klavier

Livestream

Sonntag, 9. Mai 2021, 20Uhr

FLAMMENAUGE, DUNKLES HAAR

Im bereits traditionellen Ensemblekonzert zum Abschluss des Liedfestivals Kassel singt das piano.voce.ensemble Lieder von Robert Schumann, Johannes Brahms, Hugo Wolf und die Liebesliederwalzer von Johannes Brahms.
Traudl Schmaderer, Sopran - Vero Miller, Mezzosopran - Musa Nkuna, Tenor - Christoph Kögel, Bariton - Michael Kravtchin, Klavier - Alberto Bertino, Klavier

Livestream



piano.voce.ensemble


TRAUDL SCHMADERER Traudl Schmaderer ist als Konzert- Oratoriums- und Liedsängerin bekannt und trat in den letzten Jahren mit anspruchsvollen und zugleich meisterhaft inter-pretierten Konzertprojekten hervor, so unter anderem beim Musikfest Kassel mit dem Zyklus La Bonne Chanson von Gabriel Fauré und dem Buch der hängenden Gärten von Arnold Schönberg und bei den Kasseler Musiktagen mit Ich, Hiob von Thomas Daniel Schlee. Ihre Gesangsausbildung erhielt sie in München bei Adalbert Kraus und Nurit Herzog-Gorén und im Rahmen von Meisterkursen bei Edith Mathis. Sie wirkte bei Uraufführungen zeitgenössischer Musik, bei zahlreichen Rundfunk- und CD-Einspielungen mit und tritt regelmäßig in vielen Orten Deutschlands auf. Neben ihrem umfangreichen Konzertrepertoire widmet sie sich zurzeit verstärkt der Kammermusik, gibt Liederabende und konzertiert mit verschiedenen Kammermusikensembles. Seit Langem ist sie als Gesangspädagogin tätig, zunächst an der Staatlichen Hochschule für Musik Frankfurt/Main und seit einigen Jahren auch in Kassel. Sie ist Gründungsmitglied des piano.voce.ensembles, welches sie gemeinsam mit Künstlerkollegen 2015 aus der Taufe hob, um dem Kunstlied im Konzertleben in neuer Art und Weise Geltung und Gehör zu verschaffen. Zugleich fungiert sie seit 2015 als künstlerische Leiterin des Liedfestivals Kassel.



VERO MILLERVero Miller, 1993 in Ulm geboren, ist ab der Spielzeit 2019/2020 Ensemblemitglied des Staatstheaters Kassel. Zuletzt übernahm sie die Titelrolle in Rossinis "La Cenerentola". Sie war in der Rolle des Hänsels in Humperdincks "Hänsel und Gretel" zu erleben und gab ihr Debüt als 2. Norn und Wellgunde in Wagners "Götterdämmerung". Im Mai 2019 debütierte sie an der Oper Leipzig in Dvořáks "Rusalka" als Küchenjunge. In derselben Rolle im März 2019 gab sie ihr Debüt an der Kölner Oper. Zuletzt sprang sie wiederholt am Landestheater Detmold als Dorabella in "Così fan tutte" ein. Die junge Mezzosopranistin debütierte Anfang 2018 am Staatstheater Mainz in Mozarts Oper „La clemenza di Tito“ als Annio. Kurz darauf war sie als Preziosilla in Verdis „La forza del destino“ am Stadttheater Gießen in einer konzertanten Aufführung zu erleben. Als Amalia in Umberto Giordanos "Mala vita" war sie zu Beginn der Spielzeit 2018/2019 erneut am Stadttheater Gießen zu Gast. In der Oper „Alcina“ von Händel, einer Produktion der Kammeroper Schloss Rheinsberg im Sommer 2016, war Vero Miller in der Partie der Bradamante zu sehen und im Juli 2017 als Hänsel in Humperdincks „Hänsel und Gretel“ mit der Jungen Oper Schloss Weikersheim. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Michael Hofstetter, Christoph Gedschold, Patrick Lange, Ulf Schirmer, Gerd Schaller, Ian Fountain, Eraldo Salmieri, György Mészáros, Attilio Cremonesi, Samuel Hogarth, Daniel Grossmann, Jos Zegers, Alexander Hannemann, Mario Hartmuth und Francesco Angelico. Sie sang unter anderem mit Orchestern wie den Münchner Symphonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Gürzenich-Orchester Köln, dem WDR Funkhausorchester, dem Bundesjugendorchester, dem Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz, der Accademia di Monaco, dem Jewish Chamber Orchestra Munich, dem Orchester des Staatstheaters Braunschweig, dem Staatsorchester Kassel und dem Münchner Rundfunkorchester. ​ Ihre große Begeisterung für das Lied spiegelt sich in gemeinsamen Liederabenden mit ihrem Liedpartner Amadeus Wiesensee wieder. Im Herbst 2019 gaben sie gemeinsam ein Gedenkkonzert gegen Antisemitismus bei den Europäischen Wochen Passau. ​ Vero Miller absolvierte ihren Bachelor of Arts im Fach Gesang bei Prof. Hanno Müller-Brachmann an der Musikhochschule Karlsruhe. An der Theaterakademie August Everding in München setzte sie ihr Studium im Masterstudiengang Musiktheater/Operngesang in der Gesangsklasse von KS Prof. Christiane Iven fort und erweiterte ihre Ausbildung mit einem Masterstudiengang Konzert an der Hochschule für Musik und Theater München. Im Rahmen ihrer Ausbildung sang Vero Miller die Dorabella in Mozarts „Così fan tutte“ am Theater Koblenz (2014), im Prinzregententheater München die Partie der Frau Hinrichs in „Die arabische Nacht“ von Christian Jost (2016), die Penelope in „Ulisse“ nach Claudio Monteverdi (2016) und die Stewardess in der Oper „Flight“ von Jonathan Dove (2017). Meisterkurse besuchte sie u.a. bei Brigitte Fassbaender, Cheryl Studer, Júlia Várady, Wolfgang Rihm, Heinz Holliger und Klesie Kelly. Sie ist Stipendiatin der Stiftung „Yehudi Menuhin – Live Music Now“ und des Deutschen Bühnenvereins (2016) und wurde gefördert von der Walter Kaminsky-Stiftung sowie der Anja-Fichte-Stiftung.



MUSA NKUNA Musa Nkuna wurde in Südafrika geboren und absolvierte ein Gesangsstudium an der University of South Africa. 1998 legte er seinen Bachelor of Music an der University of Durban-Westville ab und 1999 den Master of Music im Fach Komposition an der Rhodes-University. Sein Gesangsstudium vervollkommnete der Sänger mit dem Konzertdiplom am Conservatoire de Lausanne in der Schweiz. Dort sang der Tenor bereits erste Partien noch während seiner Ausbildung und konnte sich so auch als Konzertsänger einen Namen machen. Von 2002 bis 2004 hatte Musa Nkuna sein erstes Festengagement am Theater in Pforzheim. Danach ging er für weitere vier Jahre ans Opernhaus in Köln wo er in den großen Rollen des lyrischen Mozartfachs und Rossini zu hören war. 2011/12 war er am Staatstheater Schwerin engagiert. In den Spielzeiten 2012/13 und 2013/14 gehörte Musa Nkuna zum festen Ensemble des Staatstheaters Kassel. Hier sang er unter anderem Edwin ( Die Csárdásfürstin), Ferrando (Così fan tutte) und begeisterte als Tamino (Die Zauberflöte) sowie als Jonathan in Händels Saul. Zuletzt war er als Gast im 11. TJO-Projekt in Carl Orffs Der Mond. Musa Nkuna singt regelmäßig in Konzerte, Liederabende und Opern- produktionen in Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Niederlande, Russland, Polen, Portugal, Schweiz, Spanien und Südafrika. Er ist auch als Komponist sehr aktiv und ist Gründungsmitglied der Kasseler Kompositionsinitiative.



CHRISTOPH KÖGEL Christoph Kögel begann mit privatem Gesangsunterricht bei Janet Hardy in Augsburg. Als Hospitant war er Mitglied der Opernschule des Leopold-Mozart-Konservatoriums, Augsburg und später, von 1984 bis 1986, Chorist im Opernchor der Städtischen Bühnen Augsburg. 1986 – 92 studierte er an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main im Fach Opern-Gesang bei Prof. Martin Gründler und in der Liedklasse bei Prof. Charles Spencer. Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender und Sena Jurinac schlossen sich an. Von 1993 bis 2004 war er teils fest, teils als Gast engagiert an den Städtischen Bühnen Osnabrück, Kaiserslautern (Pfalztheater), Städtischen Bühnen Lübeck, Staatstheater Mainz, Staatstheater Darmstadt und Zeitgenössische Oper Berlin/Komische Oper Berlin. Parallel war er immer auch als Lied- und Oratoriensänger und in wirkte in freien Kammeroperproduktionen der Vokalsolisten Frankfurt und der Kammeroper Frankfurt mit. Zu seinem Repertoire gehören Oratorien von Telemann, Bach und Händel und Opernpartien wie Graf Almaviva (Hochzeit des Figaro), Valentin (Margarete), Guglielmo (Così fan tutte), Silvio (Der Bajazzo). Konzertreisen führten ihn nach Belgien, Ungarn, Estland, Lettland, Österreich, Israel, Frankreich und in die Schweiz.



MICHAEL KRAVTCHIN Michael Kravtchin wurde in Moskau geboren. Frankfurt, Hannover, Detmold und Freiburg sind die Stationen seiner Musikausbildung. Insbesondere seine Begegnung mit dem großen Pianisten Anatol Ugorski hat ihn musikalisch und künstlerisch geprägt. Michael Kravtchin ist Preisträger beim internationalen Klavierwettbewerb Cita di Cantù in Italien. Er erhielt auch den Kritikerpreis. Seine Beschäftigung mit der Musik von Franz Graf von Pocci führte 2007 zur Veröffentlichung einer CD mit Ersteinspielungen mehrerer Werke Poccis. Außerdem nahm er das erste Buch der Préludes von Debussy und Schumanns Carnaval auf. Er trat mehrmals beim Musikfest in Kassel auf. Eine CD mit französischer Klaviermusik erschien als Konzertmit schnitt aus der documenta-Halle Kassel. Als Kammermusiker von namhaften Solisten widmet er sich der ganzen Bandbreite des kammermusika- lischen Repertoires. Er ist Kulturpreisträger der Stadt Kassel. Seine Solo- und Kammermusiktätigkeit führt ihn auch regelmäßig ins europäische Ausland, u. a. in die Schweiz, nach Spanien und Frankreich. Michael Kravtchin leitet eine Klavierklasse an der Musikakademie „Louis Spohr“ der Stadt Kassel. Er ist Gründungsmitglied des piano.voce.ensembles.



ALBERTO BERTINO Alberto Bertino 1991 erwarb Alberto Bertino, parallel zum Kompositionsstudium, das Diplom mit Auszeichnung im Fach Klavier am Conservatorio Statale di Musica Antonio Vivaldi in Alessandria (Italien). Dabei gewann er den Preis Ghislieri als bestes Diplom des Jahrgangs sowie den Preis Accademia Filarmonica. Er setzte sein Studium an der Accademia Pianistica di Imola, bei Boris Petrushansky und Alexander Lonquich fort und belegte bedeutende Meisterklassen unter anderem bei Stanislav Bunin, Rosalyn Tureck, Dmitri Bashkirov, Tatjana Nikolajeva, Andràs Schiff und Mihail Voskressensky. Er studierte Orchesterdirigieren am Mozarteum Salzburg bei Michael Gielen und Klavier bei Peter Lang. Diese Studien (Klavier, Orchesterdirigieren und Komposition) setzte er in Turin (wo er ein Diplom erwarb) und Kattowitz (Polen) mit Andrzej Jasinski und Eugeniusz Knapik fort. 1995 gewann er den ersten Preis beim Klavierwettbewerb Città di Cesenatico und 1999 den zweiten Platz beim Concorso Internazionale di Musica da Camera di Finale Ligure in den Kategorien Duo und Trio. Seit 2000 wird Bertino vom Polnischen Jugendorchester Karol Szymanowski regelmäßig eingeladen, um Proben zu dirigieren, zu unterrichten und Konzerte mit italienischer Sinfonik und als Operndirigent zu geben. Darüber hinaus hat er in größeren Theatern in Italien dirigiert (Turin, Bergamo, Alba, Ravenna, Lodi, Chieti usw.). Bertino gibt Meisterkurse für Klavier und Kammermusik in Italien und in Polen, und da er immer öfter mit Sängern arbeitete, ist er seit 2006 als Korrepetitor am Staatstheater Kassel engagiert, wo er bis heute tätig ist. In letzter Zeit ist er mit mehreren Kompositionen hervorgetreten: "Alma Redemptoris Mater”, "Gloria Tibi Trinitas” und "How make the day dawn?” wurden mit dem MDR-Rundfunkchor unter der Leitung von H. Arman in der Peterskirche in Leipzig uraufgeführt. Alberto Bertino ist seit April 2007 im Bereich Korrepetition an der Musikakademie der Stadt Kassel "Louis Spohr" tätig und seit 2012 als Leiter des Chores und des Orchester der Musikakademie. Seit Sommersemester 2012 leitet er zudem eine eigene Klavierklasse. Als Pianist hat er verschiedene Aufnahmen für den italienischen und polnischen Rundfunk gemacht, sowie eine Aufnahme für Naxos.

Gäste


GIDEON POPPE Gideon Poppe stammt aus Hamburg und wurde noch während des Studiums in Karlsruhe an das Badische Staatstheater Karlsruhe engagiert. Zunächst 2007 als Mitglied im Opernstudio, ab 2009 als Ensemblemitglied, sang der Tenor Partien wie Pedrillo (Entführung aus dem Serail), Monostatos (Die Zauberflöte), Don Basilio und Don Curzio (Hochzeit des Figaro). 2011 debütierte er bei den Händel-Festspielen in Karlsruhe als Emilio (Partenope). Von 2011 bis 2013 war Poppe Ensemblemitglied des Staatstheaters Kassel. Hier erweiterte er sein Repertoire mit weiteren Fachpartien wie Peter Quint (The Turn of the Screw) und Flute (A Midsummer Night’s Dream) von Benjamin Britten, Roderigo ( Otello) , Jaquino (Fidelio) und Boni (Csárdásfürstin). Im Jahr 2013 wurde er festes Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin, wo er seither in zahlreichen Produktionen mitwirkt. So zum Beispiel als Edmondo (Manon Lescaut), Pang (Turandot), Goro ( Madama Butterfly), Steuermann (Der Fliegende Holländer), Cavaliere Belfiore (Il Viaggio à Reims), Jonas (Le Prophète), um nur einige Rollen zu nennen. Großen Erfolg erntete er mit der Titelpartie des Candide in der gleichnamigen Operette von Bernstein am Gärtnerplatztheater in München und an der Oper Köln. Weitere Engagements führten ihn an die Opernhäuser in Braunschweig, Dresden, Frankfurt, Hannover, Leipzig, Mannheim und Muskat/Oman. Konzertante Aufführungen brachten ihn in die Royal Albert Hall, die Berliner Philharmonie, die Laeiszhalle in Hamburg, zum Mozartfest Würzburg und die Kölner Philharmonie. Er arbeitet mit namhaften Dirigenten zusammen, so unter anderen mit Marc Albrecht, Alain Altinoglu, Dan Ettinger, Asher Fisch, Matthias Foremny, Jesús López Cobos, Enrique Mazzola, Carlo Rizzi, Donald Runnicle, Giacomo Sagripanti, Stefan Soltész, Jeffrey Tate, Alexander Vedernikov. Sein Oratoriumrepertoire umfasst die großen und kleinen Werke von Bach, Händel, Mozart über Schubert, bis hin zu Mendelssohn. Weihnachtsoratorium, Matthäuspassion, Johannespassion, Messias, Krönungsmesse, Schöpfung, Elias, um nur einige zu nennen.



JACQUES AMMON Jacques Ammon wurde In Santiago de Chile als Kind deutsch-chilenischer Eltern geboren und machte 1989 als Preisträger des internationalen „Claudio Arrau“ Klavierwettbewerbs auf sich aufmerk-sam. Er nahm sein Studium 1989 an der Kunstfakultät der Universität Chile auf, um sie ab 1990 in Deutschland an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Konrad Elser fortzusetzen. In Deutschland tritt Jacques Ammon als Solist und Kammer-musikpartner in renommierten Konzerthäusern u.a. in der Alten Oper Frankfurt, der Hamburger Musikhalle, beim Schleswig-Holstein Musikfestival, beim Oberstdorfer Musiksommer und beim Rheingau Musikfestival auf. Darüber hinaus konzertierte er in Österreich (Wiener Konzerthaus), Frankreich (Chatelet Paris), Niederlande (Concertgebouw Amsterdam), Großbritannien (Wigmore Hall, London), Spanien (Palau de la Musica), Italien (Borciani-Festival), Belgien, Finnland, Polen, Russland, Japan, Chile, Argentinien, USA. Viele seiner Konzerte sind von großen Rundfunkanstalten, wie Radio France, BBC London, RBB, NDR, SWR, BR und WDR dokumentiert. Neben dem mit der Geigerin Sophie Heinrich 2006 gegründeten Duo Inter Pares, konzertiert Jacques Ammon seit über fünfzehn Jahren im Duo Celloproject mit dem Cellisten des Artemis Quartetts Eckart Runge zusammen. Aus dieser Zusammenarbeit entstanden fünf CD Produktionen. Außerdem ist er regelmäßig Gast in der Kammermusikreihe des NDR- Sinfonieorchesters Hamburg, was zahlreiche Live-Mitschnitte dokumentieren. Auf Einladung der 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker war Jacques Ammon musikalischer Berater und Arrangeur bei einer CD-Produktion (EMI), welche eine Grammy- Nominierung und den Echo-Klassik-Preis erhielt. 2008/09 gastierte Jacques Ammon als Kammermusikpartner auf Einladung des Artemis Quartetts in den wichtigsten Musikzentren Europas. 2009 entstand mit diesen die CD Piazzolla Project. Eine Amerika Tournée (Kansas City, Indianapolis, Durham, New York) mit dem Artemis-Quartett schloss 2012 an. Alfred Brendel war dabei ein prägender Berater. Zusammen mit dem Geiger Daniel Hope produzierte Jacques Ammon im Juli 2012 die CD Spheres und 2013 die CD Hollywood Exil bei dem Label Deutsche Grammophon. Neben dieser regen Konzerttätigkeit, wirkt er als passionierter Lehrer bei Festivals im In- und Ausland, unter anderem beim Internationalen Kammermusikkurs der Jeunesses Musicales in Weikersheim, bei den Karlsruher Meisterklassen und ist seit 2011 der Künstlerischer Leiter des CMMC in Frutillar/Chile. Darüber hinaus lehrt er als Professor für Klavier an der Musik-hochschule Lübeck und ab Oktober 2014 an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig.



VERA WEHT Vera Weht wurde in Wolgograd geboren. Bereits zu Schulzeiten mehrfach Preisträgerin verschie-dener Wettbewerbe, vervollständigte sie ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik Michail Glinka mit dem Prädikat mit Auszeichnung Anschließend nahm sie Lehrverpflichtungen in Temirtau und an der Hochschule für Musik Novosibirsk wahr. Seit 1998 ist sie Dozentin an der Musikakademie der Stadt Kassel Louis Spohr. Als Solistin, Kammermusikerin sowie Liedbegleiterin führten sie Konzerte mit herausragenden Solisten in das europäische Ausland, nach Russland und in alle Teile Deutschlands. Mit Rundfunkaufnahmen und Konzertmitschnitten stellte sich die Pianistin einer breiten Öffentlichkeit vor. Sie wirkte bei verschiedenen Meisterkursen mit, u. a. mit Prof. Helmut Kretschmar, und konzertierte beim Kultursommer Nordhessen, beim Musikfest Kassel und vielen anderen Konzertreihen. Neben ihrer Konzert- und Lehrtätigkeit widmet sie sich als Vorsitzende des Vereins Freunde Junger Musiker Kassel, der Förderung des musikalisch begabten Nachwuchses.



Der Bariton JOHANNES SCHWARZ Johannes Schwarz stammt aus dem Münsterland. Nach abgeschlossenem Schulmusikexamen (Hauptfach Horn) studierte er Gesang zunächst bei Melinda Paulsen in Frankfurt; anschließend bei Marina Sandel und Peter Ling in Hannover sowie in der Liedklasse von Jan Philip Schulze. Er erfreut sich einer regen Konzerttätigkeit in ganz Deutschland (u.a. Alte Oper Frankfurt, Rheingoldhalle Mainz, Philharmonie Berlin) sowie auf zahlreichen Festivals (Weilburger Schlosskonzerte, Festival junger Künstler Bayreuth, Burgfestspiele Bad Vilbel, Haller Bachtage, Kammeroper Rheinsberg). Auf der Opernbühne verkörperte er unter anderem Partien wie Noah in Brittens Noyes Floode, Edwin in Kreneks Vertrauenssache, Cadmus in Händels Semele, Tracollo in Pergolesis Livietta e Tracollo, Kaspar in von Webers Freischütz sowie in dieser Spielzeit den Gernot in Wagners Frühwerk Die Feen am Theater Osnabrück. Als Solist arbeitete er u.a. mit der Neuen Philharmonie Westfalen, den Göttinger und Osnabrücker Symphonikern, der Hofkapelle Hannover oder dem Göttinger Barockorchester unter Dirigenten wie u.a. Michael Schneider, Jörg Straube, Jan Schumacher, Jörg Peter Weigle und Howard Arman. Meisterkurse bei u.a. Ingeborg Danz, Peter Schreier, Rudolf Piernay, Helmut Deutsch, Ann Murray und Stefan Vinke konnten seine bisherige musikalische Ausbildung weiter vervollständigen. Seit 2019 ist er Stipendiat der Oscar-Vera Ritter-Stiftung. Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe wie dem Talente Campus des Philharmonischen Chores Berlin, dem Gesangswettbewerb der Kammeroper Rheinsberg sowie dem Haydn-Wettbewerb für klassisches Lied und Arie (2019). Seit 2018 erfüllt er einen Lehrauftrag im Fach Gesang an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.



Der Dirigent und Pianist LUKAS ROMMELSPACHER Lukas Rommespacher, Jahrgang 1992, begann seine musikalische Ausbildung bei Charlotte Schmidt-Schön und Wolfgang Hess, bevor er in die Klavierklasse von Axel Gremmelspacher an der Frankfurter Hochschule für Musik und darstellende Kunst wechselte. Sein Studium beendete er im Sommer 2018 an der Musikhochschule Freiburg in der Klasse von Eric Le Sage. Meisterkurse bei Gilead Mishory, Markus Bellheim, Helmut Deutsch und John Perry sowie der Unterricht bei Eugen Wangler (Korrepetition) und Uwe Sandner (Dirigieren) runden seine Ausbildung ab. Von 2014 bis Oktober 2018 war er Dirigent der Jungen Marburger Philharmonie. Bedeutende Werke wie Beethovens Neunte Sinfonie hat er in dieser Zeit zur Aufführung gebracht. Seit 2018 ist er als Solorepetitor der Frankfurter Oper tätig. Weitere Engagements führten ihn unter anderem an die Alte Oper Frankfurt, zum Concerto armonico Freiburg, zum Kammerorchester Basel, zum Jungen Sinfonie Orchester Wetzlar, zur Camerata Vocale Freiburg und an die Oper Frankfurt. Seit 2015 ist er außerdem Dozent beim Internationalen Arbeitskreis für Musik. 2017 trat er als musikalischer Leiter der Liebestod-Produktion im Rahmen des Festivals Junger Künstler Bayreuth in Erscheinung. Rommelspachers Konzerttätigkeiten als Pianist erstrecken sich über ganz Deutschland. Erst kürzlich reüssierte er mit dem ersten Klavierkonzert von Johannes Brahms im großen Saal der Berliner Philharmonie. Er trat solistisch mit dem Orchester Berliner Musikfreunde, dem Studierendenorchester des Dr. Hoch‘s Konservatorium, der Jungen Hessischen Philharmonie, dem Deutschen Jugend-kammerchor, den Jungen Sinfonikern Frankfurt und dem Collegium musicum Berlin auf und arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Winfried Toll oder Frieder Bernius zusammen. Bereits zum wiederholten Mal wurde er 2018 zum Rheingau Musik Festival eingeladen. Konzertreisen mit verschiedenen Ensembles führten ihn nach Frankreich, Italien, Finnland, Polen und in die Schweiz.




Nachwuchskünstler beim Liedfestival



EVA CARLBERG Eva Carlbergwar bis 2014 Mitglied im Cantus Juvenum Chor in Karlsruhe. Seitdem nimmt sie Gesangsunterricht bei Traudl Schmaderer und singt im Cantamus Jugendchor des Staatstheaters Kassels, in dem sie auch solistisch auftrat. 2018 gewann sie bei Jugend musiziert in Lübeck den 1. Bundespreis in der Gattung Lied-Duo. Im Jahr 2019 nahm sie an dem Luise Greger Festival in Kassel teil und spielte im Zuge dessen die Hauptrolle in dem Märchenspiel „Gänseliesel“ . 2021 erhielt sie in der Kategorie Duo Kunstlied beim Landeswettbewerb den ersten Preis und befindet sich derzeit in Vorbereitung für den Bundeswettbewerb.




ARNE DIETRICH Arne Dietrichwurde 2002 in Kassel geboren und spielt seit seinem 5. Lebensjahr Klavier. Seit Oktober 2019 ist er Jungstudent an der Musikakademie der Stadt Kassel ,,Louis Spohr“ in der Klavierklasse von Michael Kravtchin. Er machte 2020 Abitur am Wilhelmsgymnasium Kassel, wo er unter anderem auch mit Trompete und Klavierbegleitungen im Orchester, im Chor und in der Big-Band aktiv war. Auch war er hier bei Konzerten immer wieder solistisch engagiert. Zwei Spielzeiten lang war er Mitglied im Theaterjugendorchester Kassel und trat darüberhinaus bei einem Konzert für Kinder des Staatstheaters Kassel als Klavierbegleiter und Solist auf. Arne erhielt mehrere 1. Preise bei ,,Jugend musiziert“ auf Regional- und auf Landesebene, wo er in den Kategorien Klavier Solo, Duo: Klavier und ein Streichinstrument und Duo: Kunstlied für Singstimme und Klavier teilnahm. Er befindet sich gerade in der Vorbereitung auf den diesjährigen Bundeswettbewerb. 2019 gestaltete er beim ,,Luise-Greger-Festival“ in Kassel einen Vortrag musikalisch aus. Bei dem Videowettbewerb ,,11th International Music Competition 2020, Belgrade“ erhielt er einen 1. Preis.



EMMA KINDINGER Emma Kindinger wurde in Lindenfels geboren und wohnt seitdem dort. Seit ihrer Kindheit ist Emma sehr musikbegeistert und singt in mehreren Chören. Sie besucht die 12. Klasse der Martin-Luther-Schule Rimbach, wo sie auch ein Mitglied des Vokalensembles unter der Leitung von Christine Hauck ist. Diese vermittelte Emma im Alter von 14 Jahren an ihren Gesangslehrer, Otto Hieronimi, bei dem sie seitdem ausgebildet wird. Schon im letzten Jahr nahm die Schülerin an dem Wettbewerb "Jugend musiziert" teil und erreichte einen ersten Preis im Regionalwettbewerb, worauf der Landeswettbewerb Corona bedingt entfallen musste. Im Moment tritt sie aufgrund eines ersten Preises im Landeswettbewerb beim diesjährigen Jugend Musiziert Bundeswettbewerb in der Kategorie Duo Kunstlied mit Nils Hoppe am Klavier an.



NILS CASPAR HOPPE Nils Caspar Hoppe wurde am 13. Januar 2004 in Darmstadt geboren und wohnte dort bis zu seinem vierten Lebensjahr, bevor er nach Zotzenbach umzog und bis heute dort lebt. Schon in jungen Jahren war Nils sehr musikbegeistert, weswegen er schon im Alter von sechs Jahren Klavierunterricht bei Elisabet Birschel nahm und dieses Jahr bereits sehr erfolgreich das vierte Mal am Wettbewerb „Jugend Musiziert“ teilnimmt. Seine Klavierlehrerin ist seit 2 Jahren Stefanie Englert. Auch an der Geige fand er im Alter von 11 Jahren gefallen und hat seitdem Unterricht bei Alexander Galushkin. Nils Hoppe besucht aktuell die 11. Klasse der Martin-Luther-Schule Rimbach, in der er Teil des Schulorchesters, der Streicher-AG und weiteren Musik-Ensembles ist.



LEAH MARIE HANN Leah Marie Hannstudiert seit dem Sommersemester 2020 im Rahmen eines Masterstudiums bei Prof. Ulrike-Anima Mathé an der Hochschule für Musik Detmold. In Neuss geboren, besuchte sie in jungen Jahren die Musikschule der Stadt Mönchengladbach und erhielt zunächst Klavier-, dann zusätzlich Violinunterricht. Nach sechs Monaten bekam sie einen ersten Preis bei Jugend Musiziert in der Kategorie Violine solo und ein Jahr später für Klavier solo und Streichquartett. 2013 wurde sie auch Preisträgerin des Bundeswettbewerbs. Ihre musikalische Begabung wurde seit 2010 von Prof. Dr. Helmut Zehetmair gefördert. Daraufhin wurde sie an der Hochschule für Musik Mainz aufgenommen und studierte als Jungstudentin in der Klasse von Prof. Benjamin Bergmann. In Mainz trat sie bereits mit großem Erfolg in der Konzertreihe U25 im Landesmuseum auf und spielte als Solistin den Frühling, Sommer und Winter aus den Vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi in der Pfarrkirche St. Stephan, der HfM Mainz und im Rathaus Nieder-Olm. Seit 2013 studierte sie am Jungstudierendeninstitut der HfM Detmold. Sie erhielt Violinunterricht bei Prof. Thomas Christian und nahm nach dem Abitur im Jahre 2015 ihr Bachelorstudium bei ihm auf. Wertvolle Anregungen erhielt sie außerdem durch Meisterkurse, u.a. von Midori, Kirill Troussov, Ingolf Turban, Helge Slaatto und Aleksey Semenenko.


Die deutsch-französische Cellistin NOÉMIE MARIA KLAGES Noemie Maria Klageswurde 2000 in Wolfhagen geboren. Dort besuchte sie die Wilhelm-Filchner-Schule und erhielt 2018 das Abitur. Ihren ersten Cellounterricht bekam sie nach der Suzuki-Methode im Alter von vier Jahren an der Musikschule Wolfhager Land. Von 2010 bis 2018 hatte sie Cellounterricht bei Prof. Gebert an der Hochschule für Musik Detmold. Als Jungstudentin erhielt sie dort außerdem eine umfassende musikalische Ausbildung. Von Oktober 2016 bis 2018 war sie zusätzlich Jungstudentin an der Musikakademie Kassel in der Violoncelloklasse von Emanuel Wehse. Seit Oktober 2018 studiert sie Violoncello in der Klasse von Prof. Christoph Richter an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Sie besuchte mehrere Meisterkurse, u.a. bei Wolfgang Boettcher, Jérôme Pernoo und Troels Svane sowie mehrere Kammermusikkurse und die Detmolder Sommerakademie. Neben regelmäßiger Konzerttätigkeit als Solistin, im Ensemble und in Jugendorchestern wurde sie 2014 Mitglied des Bundesjugendorchesters, ab 2018 Stimmführerin. Seit 2018 spielt sie regelmäßig mit dem Orchester des Orchesterzentrums Dortmund als Aushilfe mit und mit dem Orchester der Folkwang Universität der Künste. 2016 bis 2018 spielte sie in einem von Prof. Buchberger und Prof. Vogler betreuten Streichquartett. 2013 gab sie ihr Debüt als Solistin mit Orchester, 2015 spielte sie mit der Orchestergesellschaft Detmold und den Leipziger Symphonikern das 1. Cellokonzert von C. Saint-Saens. 2018 spielte sie mit ihrem Streichquartett und den Bergischen Symphonikern das Konzert für Streichquartett und Orchester von Bohuslav Martinu. 2013, 2016 und 2017 erhielt sie jeweils einen ersten Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“, sowie den Preis der Hans und Eugenia Jütting-Stiftung und den von der Deutschen Stiftung Musikleben gestifteten Eduard-Söring-Preis. Im November 2017 gewann sie den 1. Preis beim Peredur-Wettbewerb in Kassel. Seit 2017 spielt sie auf einem Cello von Frank Ravatin, dessen Anschaffung durch die Stiftung „PE-Förderungen“ Mannheim gefördert wurde. Noémie ist seit Juni 2018 Stipendiatin der Stiftung Freunde Junger Musiker Frankfurt.


TORBEN SCHOTT (*1998) Torben Schottstudiert derzeit an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover Klavier bei Prof. Lars Vogt und Prof. Christopher Oakden. Seine musikalische Ausbildung beginnt im Alter von 4 Jahren an der Musikschule seiner Heimatstadt Korbach, wo er neben Violinunterricht nach der Suzuki-Methode ab 2006 ersten Klavierunterricht erhält. Es folgen erste Kompositionsversuche, Mitwirkung in zahlreichen Ensembles, Chören, Trompetenunterricht, später Orgelunterricht. Im Alter von 10 Jahren kommt er erstmals zu Michael Kravtchin, in dessen Klavierklasse an der Musikakademie der Stadt Kassel er später bis zum Abitur als Jungstudent unterrichtet werden wird. Weitere Unterrichtsimpulse erfährt er ab 2013 bei Prof. Grigory Gruzman und Prof. Christian Wilm Müller in Weimar, Violinunterricht erhält er bei der Konzertmeisterin des Kasseler Staatsorchesters Katalin Hercegh. In den Jahren 2011, 2012 und 2013 gewinnt Torben mit verschiedenen Kompositionen den Landeswettbewerb 'Jugend komponiert‘ Hessen, Rhein and-Pfalz, Saarland und Luxemburg und wird mehrfach als Preisträger des Bundeswettbewerbs Komposition der Jeunesses Musicales Deutschland ausgezeichnet. Im Wettbewerb 'Jugend musiziert’ erspielt er sich seit 2010 mehrfach 1. Preise in den Wertungen Violine und Klavier, erhält zuletzt 2017 als einziger Teilnehmer seiner Altersgruppe einen 1. Bundespreis in der Wertung Klavier solo, verbunden mit einer Konzertreise nach Griechenland auf Einladung des Goethe-Instituts. Stipendien des Rotary Clubs führen ihn zu Meisterkursen u.a. bei Prof. Vadim Monastyrski, Prof. Klaus Sticken, Prof. Andrzej Jasiński und Prof. Konrad Elser. 2018 gründet er zusammen mit befreundeten Musikern das GRIMM Trio, das seitdem u.a. von Mitgliedern des Morgenstern Trios und des Liszt Trios Weimar unterrichtet wurde und zahlreiche Konzertprojekte in der nordhessischen Heimat seiner Mitglieder realisierte. Ebenfalls 2018 ist er Stipendiat der Detmolder Sommerakademie, 2019 wird er Preisträger beim Internationalen Klavierwettbewerb 'Kunst und Frieden‘. Neben seiner musikalischen Tätigkeit veröffentlichte Torben zwischen 2009 und 2011 zwei Kinderbücher und ein Hörspiel, wurde 2014 als Preisträger des Literaturwettbewerbs „gerecht und frei“ des Hessischen Kultusministeriums ausgezeichnet und erhielt 2015 den Jugendkulturpreis des Landkreises Waldeck-Frankenberg.



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